Vergiftung: Oleander

Oleander. Foto: ptw

Oleander. Im Sommer steht er auf vielen Terrassen und ist die erste Vorfreude auf den Urlaub in Italien oder Griechenland. Zudem ist er schön anzusehen. Aber unproblematisch ist er dennoch nicht.

Vergiftung

Alle Teile der immergrünen Pflanze sind giftig. Die spitz zulaufenden und ledrigen Blätter enthalten besonders viele herzwirksame Glykoside, die frischen doppelt so viel wie die trockenen.

Symptome

Nach Aufnahme von Anteilen der Pflanze (Blatt, Blüte) kommt es zunächst zu Magen-Darm-Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall. In schwerwiegenden Fällen kommt es zum Kollaps mit Herzrhythmusstörung bis hin zu Herz- und Atemlähmungen. Die giftige Dosis ist nicht bekannt.

Therapie

Nach Verzehr von Pflanzenanteilen sollte zunächst Flüssigkeit zugeführt werden. In jedem Fall wird zu einer Vorstellung beim Arzt und zur Giftentfernung geraten.

Kinder interessieren sich kaum für den Oleander. Das Risiko für eine Vergiftung ist also gering. Nicht ganz zu unterschätzen sind aber die festen spitzen Blätter, die bei Kleinkindern zu Verletzungen  im Gesicht führen können, wenn sie herumtollen und versehentlich mit dem Gesicht in den Oleander geraten.

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