Was geht rum? 13. Oktober 2018

Die Vögel ziehen weiter. Und erfreuen uns mit fröhlichen Gezwitscher vor ihrem Abflug. Foto: ptw

Die Atemwegsinfekte nehmen weiter zu. Die meisten sind harmloser Art und kommen als Racheninfekte daher. Jetzt ist aber auch die Zeit für den Infektkrupp (Laryngotracheitis) , auch Krupphusten genannt. Kinder, die bereits einmal davon betroffen waren, haben ein höheres Risiko nochmals daran zu erkranken. Das  kann bis zur Pubertät vorkommen. Nicht selten kommen diese Erkrankungen mit Atemnot nach jahrelanger Pause wieder. Es ist also günstig, für einen möglichen Notfall gerüstet zu sein. Der kommt nämlich häufig nach wunderschönen Herbst- oder Frühjahrstagen mitten in der Nacht.

In einer zweiten Welle meldet sich die HandFussMundKrankheit zurück. Bedeutsam ist auch eine Häufung an Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber). Dieses Krankheit zeigt sich in typischerweise mit lang anhaltendem Fieber und einer Reihe von Beschwerden, die viele Organen betreffen können. Eine Vorstellung beim Kinder- und Jugendarzt ist sinnvoll, wenn Kinder schwerer erkranken oder das Fieber länger als 3 Tage andauert.

Der goldene Oktober ist eine freundliche Fortsetzung des herrlichen Sommers. Der tut nicht nur den Trauben gut. Dennoch werden die Nächte spürbar länger. Eine gute Gelegenheit, abends mit Kindern wieder am Küchentisch bei Gesellschaftsspielen zusammen zu sitzen oder sich Geschichten vorzulesen. Nebenbei ist dies ein kleiner Hinweis für Kinder, wie spannend Bücher sind. Das kann ein Anreiz für sie sein, selbst mal zu lesen. Ein guter Start für viel Freude  und Sprachkompetenz.

Was geht in der Welt rum? In Madagaskar ist wieder mal die Pest ausgebrochen. Noch sind es wenige Erkrankungen. In den kommenden Wochen wird jedoch viel Niederschlag erwartet und mit ihm steigt das Risiko, dass die Ratten und die Rattenflöhe (die Überträger) sich den menschlichen Siedlungen weiter nähern. In der Stadt Gweru in Simbabwe sind etwa 2000 Menschen seit August an Typhus erkrankt. Weder Madagaskar noch Simbabwe sind klassische Touristendestinationen. Für die wenigen Reisenden ist jedoch ratsam, sich kurzfristig über das spezifische Risiko zu informieren.

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