TIPP Elternratgeber Anaphylaxie

Blitzschlag. Ähnlich heftig und unvorhergesehen trifft auch eine Anaphylaxie einen Menschen. Foto: pixabay, Free-Photos

Die schlimmste Ausprägung einer Allergie ist die Anaphylaxie – in Deutsch: der allergische Schock. Dieser stellt eine Überreaktion des Organismus dar, der auf an sich harmlose Stoffe wie Nüsse oder einen Bienenstich unangemessen heftig reagiert. In der Summe hilft er sich selbst überhaupt nicht. Vielmehr verursacht die Überreaktion eine rasche Ausschüttung von aktiven Botenstoffen wie Histamin, die den gesamten Körper in Gefahr bringt. Kurzum: Der Körper reagiert zu heftig und gefährdet sich dabei selbst massiv.

Eine Anaphylaxie kann auf verschiedenste Reize hin erfolgen. Für Kinder und Jugendliche sind dies meist allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel (Nüsse, Ei, Fisch und andere), Insektenstiche (vorwiegend Biene oder Wespe) und Medikamente.

Kurz und prägnant sind die wichtigsten Informationen im Elternratgeber Anaphylaxie der GPS (Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin) zusammengefasst.

Bei Anaphylaxien ist eine enge Zusammenarbeit mit der/m Kinder- und Jugendärztin enorm wichtig. Neben der medizinischen Bewertung geht es auch um verschiedene Fragen: Ist eine Schulung sinnvoll oder notwendig? Sollte der Kindergarten oder die Schule informiert und für einen möglichen Notfall geschult werden? Müssen Medikamente ständig vorgehalten werden?

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