Kategorie: Was geht rum?

Was geht rum? 07. Dezember 2019

Infekte der Atemwege sind weiter im Umlauf. Gemessen an der Jahreszeit und den Wetterbedingungen sind es aber erstaunlich wenige. Und es gibt keine, die sich besonders hervortun.

Hingegen nimmt die Zahl der Magen-Darm-Infekte leicht zu. Auch in der letzten Woche traten gehäuft Infektionen mit Noro- und Rotaviren in einzelnen Kindergärten auf.

Die Windpocken zirkulieren weiterhin in Ravensburg. Das ist bei einer Inkubationszeit von zwei Wochen nicht weiter verwunderlich. Hinzu kommt, dass die Ansteckung bereits beginnt, bevor der Ausschlag auftritt. Wer sich nochmals kurz informieren will, findet hier weitere Einzelheiten.  Inzwischen hat sich Freiburg zu einem weiteren Zentrum für Windpocken entwickelt.

Was geht in der Welt rum? In Neuseeland gibt es einen Ausbruch an Masern. Die bei weitem meisten Erkrankungen werden aus Auckland gemeldet: 1708 innerhalb von sechs Monaten. Einige tausend Kilometer nördlich im Pazifik liegt die Südseeinsel Samoa. Von dort sind in den letzten sechs Wochen 3880 Neuerkrankungen gemeldet worden. 55 Menschen sind an den Masern verstorben. Zur Begrenzung haben die Behörden die Gesundheitsnotstand ausgerufen und die Universität, alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Vor einer Reise in die Region sollte der eigene Impfschutz überprüft und die aktuellen Einreisebestimmungen im Internet abgerufen werden.

Was geht rum? 30. November 2019

Erster Advent. Vor lauter Lichterketten, süßen Liedern aus Lautsprecherboxen und dem Black Friday ist vielen nicht mehr so ganz klar, worum es in den kommenden Wochen eigentlich geht. Medial reduziert sich vieles darauf zu kaufen (Hauptmotivation für Verkäufer aller Art) und zu schenken. Aber wem soll ich schenken? Und was? Und was schenkt die/der andere mir – reicht da mein Geschenk überhaupt aus? Und, wie schenken Eltern? Wohlstand kann so anstrengend sein.

Kürzlich hat sich der Wiener Psychotherapeut Hans-Otto Thomashoff zu Wort gemeldet. Für ihn scheint übertriebenes Verwöhnen oder Schenken oft weniger dem Glück der Kinder als der Selbstinszenierung der Eltern zu dienen. Oftmals hätten sie auch wenig Zeit für ihren Nachwuchs. Damit sei die Grundlage für ein schlechtes Gewissen gelegt. Die Eltern fühlten sich im Übrigen oftmals in einer Konkurrenzsituation mit anderen Eltern im Kindergarten oder der Schule: „Alle wollen die besseren Eltern für die perfekten Vorzeigekinder sein“, meint Thomashoff. Das zu erkennen und in den nächsten Wochen umzusetzen dürfte wohl schwierig sein. Aber wir können ja mit kleinen Schritten anfangen, oder?

Bei den Infektionen halten sich weiter die Atemwegsinfekte auf Platz eins. Dabei steht eine lästige Infektion mit Heiserkeit im Vordergrund, die man medizinisch als Laryngitis bezeichnet. Lästig ist sie besonders dadurch, dass sie nahezu zwei Wochen andauert. Angenehm ist hingegen, dass die Zahl der Infekte weiterhin eher gering ist.

Die Region um Ravensburg war in der letzten Woche führend bei den Kinderkrankheiten im Ländle. Etwa 20% aller Erkrankungen an Keuchhusten (7 von 44 Fällen) und Windpocken (19 von 101 Fällen) traten hier auf.

Was geht in der Welt rum? Wieder ist es das Dengue-Fieber, das die Schlagzeilen bestimmt. Zwei Urlaubsdestinationen deutscher Reisender sind besonders betroffen: Dominikanische Republik mit mehr als 16.000 Erkrankungen (34 Todesfälle) und Vietnam mit sogar über 240.000 Erkrankungen (50 Todesfällen). Es existiert keine empfehlenswerte Impfung. Somit bleibt der Mückenschutz die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Was geht rum? 23. November 2019

Kühle Tage im Herbst. Nebel, Hochnebel. Tagelang ist der Himmel trübe. Das sind die Zeiten, in den der Kachelofen geheizt wird und – je nach verwendetem Brennmaterial – mehr oder weniger dicke Schwaden den Kamin verlassen. Sie ziehen in Folge der Nebel schlecht ab und belasten die Atemwege nicht nur von Kindern und Jugendlichen. Asthma und Krupphusten sind häufige Folgen.

Im Moment erkranken Kinder in Baden-Württemberg an verschiedenen Atemwegsinfekten. Unter ihnen fällt die weiter zunehmende Häufigkeit an Krupphusten (auch Infektkrupp, Pseudokrupp und manchmal verkürzt Krupp genannt) auf sowie gehäufte – und auch schwere – Lungenentzündungen. Letztere betreffen mehr Schul- als Kleinkinder.

Um den Husten zu mildern, sollte die Raumluft in den Häusern durch Stoßlüften frisch gehalten werden: Fenster für wenige Minuten öffnen, jedoch kein Kippen der Fenster. Bei einer Zimmertemperatur von 20-22 Grad Celsius ist es zum einen warm genug in der Wohnung und zum anderen ist die Luft nicht gar so trocken. Alle hustenden Menschen spüren, dass kältere und damit feuchtere Luft angenehmer ist als wärmere. Weniger zu heizen ist also meist besser.

Die Magen-Darm-Erkrankungen sind naturgemäß seltener in diesen Herbsttagen, aber nicht ganz zu unterschätzen. Die Noroviren betreffen weiterhin einige Kindergärten. Sogar die Rotaviren, die eigentlich eher wenig aktiv sein sollten, haben in einem Kindergarten in Baden-Württemberg 28 Personen betroffen. Die bakteriellen Erkrankungen mit Salmonellen und Campylobacter hingegen liegen in der Häufigkeit im Jahresmittel. Insgesamt kein Anlass für Sorgen bei den Eltern. Die Möglichkeiten sich der viralen Erreger (Noro- und Rotaviren) zu erwehren sind leider begrenzt.

Was geht in der Welt rum? das Dengue-Fieber hat in den letzten Jahrzehnten die ganze Welt erobert. Trotzdem findet es kaum Erwähnung, wenn es um Reisen nach Afrika geht. Zu sehr stehen hier schwerwiegenderen Krankheiten wie Malaria und Schistosomiasis im Vordergrund. Die aktuellen Meldungen zeigen, dass Dengue durchaus auch in Afrika bedeutsam ist: In Burkina Faso sind in diesem Jahr 5530 Erkrankungen registriert worden (24 Todesfälle), auf der wenig besiedelten Insel La Réunion sind es gar 18.060 Erkrankungen im Jahre 2019 bei 14 gesicherten Sterbefällen. Mückenschutz ist weiterhin die einzig mögliche Maßnahme der Vorbeugung.

Was geht rum? 16. November 2019

Die Atemwegsinfekte werden in den kommenden Monaten Kinder und Jugendliche besonders häufig ans Bett fesseln. Bereits seit Oktober sind sie deutlich klar häufiger aufgetreten, liegen aber im Vergleich zu den letzten beiden Jahren auf gleichem Niveau.

Welche und wie viele Personen haben den Arzt wegen Atemwegsinfektionen aufgesucht? Das gibt diese Graphik unterteilt nach Altersgruppen für die letzten Wochen wider. Foto: AG Influenza

Das zeigt auch diese graphische Darstellung. Ganz häufig suchen Eltern mit bis zu 4-jährigen Kindern (hellgrüne Kurve) die Praxis auf. Diese jungen Kinder haben noch nicht viele Abwehrstoffe gegen die verschiedenen Infektionen, sind also im Infektalter. Sie nehmen alles mit was sich bietet und werden bis zu 12 Mal im Jahr krank, ohne dass diese Zahl auf eine Immunstörung hinweisen müsste.

Durchfallserkrankungen gibt es ganzjährig. Die Rotaviren sind für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg kaum mehr bedeutsam. Dafür gibt es zahlreiche Ausbrüche mit Noroviren in Kindergärten, besonders in der Region Offenburg. In einer Einrichtung sind 17 Personen betroffen, was die enorme Ansteckung belegt.

Im Kreis Ravensburg gehen gerade die Windpocken herum. Aus der letzten Woche sind 19 Fälle gemeldet worden.

Was geht in der Welt rum? Nicht nur Infektionskrankheiten stellen eine Belastung für Fernreisende dar. Immer öfter werden in den immer grösser werdenden Metropolen der Erde Luftbelastungen zum Risiko. Momentan ist Neu Delhi in Indien ganz besonders betroffen. Neben dem bekannten Stadtverkehr sorgt das Abbrennen von Ernteresten in Regionen um die Stadt für erheblich Feinstaubbelastungen. Diese stellen für Kleinkinder und alte Menschen ein erhebliches Risiko dar. Solche Personen sollten die Stadt im Moment komplett vermeiden.

Was geht rum? 09. November 2019

Die Atemwegsinfekte bleiben für die Kinder und Jugendlichen im Ländle die wichtigsten Infektionen im Moment. Das Spektrum reicht von den einfachen Racheninfekten (Pharyngitis) – die glücklicherweise immer im Vordergrund stehen – bis hin zu Lungenentzündungen.

Dazwischen kommen Erkrankungen mit Krupphusten bei den Klein- und Schulkindern, die häufig beängstigend sind. Davon sind mehr Kinder betroffen als noch letzte Woche. In zwei Tagen, am Montag Morgen, finden Sie hier im praxisblättle weitere Informationen hierzu.

Weiterhin ist das Norovirus unterwegs. Von einem Ausbruch mit mehreren Erkrankungen sind 3 Kindertagesstätten in Baden-Württemberg betroffen.

Was geht in der Welt rum? In Nigeria gibt es in einigen Bundesstaaten Ausbrüche von Gelbfieber. Landesweit wurden über 2800 Verdachtsfälle gemeldet. Dabei erstaunt, dass nur 87 Todesfälle registriert wurden, da in aller Regel die Sterblichkeit bei 10-20% (Robert-Koch-Institut, Berlin) liegt. Für viele tropische Länder besteht eine Impfpflicht für Personen ab 9 Monate Lebensalter. Diese Impfpflicht ist medizinisch bestens begründet, wie man an diesen Zahlen nochmals ersehen kann.

Was geht rum? 02. November 2019

Seit der letzten Woche beginnt regional eine erste Infektwelle. Kinder und Jugendliche erkranken hierbei mit Atemwegssymptomen (Husten, Schnupfen), die lange anhalten und auch von Fieber begleitet werden können. In vielen Fällen kommt es auch zu einer Lungenentzündung. Als Erreger konnten mehrfach sog. Mykoplasmen identifiziert werden. Solche Infektionen können in der Regel vom Immunsystem besiegt werden. Eine antibiotische Therapie ist sinnvoll und möglich, wenn der Verlauf kompliziert ist. Verläufe von zwei Wochen Dauer sind nicht ungewöhnlich.

Gemeldete Erkrankungen an Influenza (Grippe) in Baden-Württemberg geordnet nach Woche. Foto: AG Influenza

Auch das Influenzavirus („Grippe“) hat wieder den Weg zurück nach Baden-Württemberg gefunden. Die Zahlen sind noch relativ gering und liegen etwa im Bereich der letzten Jahre. Historisch gesehen, treten bedeutsame Grippewellen erst ab Dezember auf. Da mit einer Wirkung der Impfung frühestens nach 1 Woche zu rechnen ist, ist eine Impfung gerade jetzt sehr sinnvoll.

Was geht in der Welt rum? In Griechenland  und Italien sind in den letzten Monaten Infektionen an West-Nil-Fieber aufgetreten. In Griechenland waren es seit Juli 222 Fälle mit 30 Todesfällen, in Italien 42 Erkrankungen, an denen 4 Menschen verstarben. Wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist der Mückenschutz.

Was geht rum? 26. Oktober 2019

Immer wieder Magen-Darm-Infektionen. Sie treten übers ganze Jahr auf, mit verschieden starken Ausbrüchen an verschiedenen Orten durch unterschiedliche Erreger. Nachdem die Rotaviren – jahreszeitlich typische – eher selten auffallen, kam es bei den Noroviren zu Ausbrüchen in zwei Kindergärten von Baden-Württemberg. Diesem Erreger im Alltag auszuweichen ist fast unmöglich. Wenn ein Ausbruch aber bekannt ist, kann sofortige pingelige Hygiene seine weitere, immer rasche Ausbreitung verhindern.

Was die Atemwegserkrankungen betrifft, gibt es nur gutes zu vermelden. Über den Oktober traten nur wenige Erkrankungen auf. Bald ist jedoch November, und dann ändert sich das häufig. Gerade mit Krupphusten – der bereits in wenigen Fällen auftrat – muss dann vermehrt gerechnet werden.

Was geht in der Welt rum? Es ist wieder einmal das DengueFieber, das in vielen Ländern die Menschen plagt. Neben Urlaubsdestinationen wie der Dominikanischen Republik (11.300 Erkrankungen in diesem Jahr), den Marshallinseln (131 Erkrankungen) und den USA (9 Erkrankungen) sind besonders Bangladesch (über 93.000 Erkrankungen), Pakistan (30.000) und Nepal (9000) betroffen.

Was geht rum? 19. Oktober 2019

Der Herbst zeigt uns mit seinen bunten Farben den Übergang in den Winter. Eine gute Zeit, um die Notfallmedikamente zuhause nochmals zu sichten. Schnupfen ist nicht unbedingt ein Notfall. Aber wenn die Nase eines Säuglings so verlegt ist, dass er nicht mehr gestillt werden kann vielleicht schon. Die Medikamente sind also nur für unvorhersehbare dramatische Momente gedacht. Im Folgenden sind die häufigsten aufgeführt:

  • Paracetamol oder Ibuprofen. Für starke Schmerzen wie zum Beispiel Ohrschmerzen. Nebenbei erzielen diese Medikamente auch Wirkung gegen Fieber.
  • abschwellende Nasentropfen (Olynth®, Otriven© u.a.)
  • Cortison (Rectodelt©, Klismacort®) für Kinder, bei denen eine Neigung zu Krupphusten besteht
  • Salbutamol – als Dosieraerosol, Pulver oder Feuchtinhalat – bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale.

Das ist nebenbei auch eine gute Gelegenheit, um abgelaufene Arzneimittel im heimischen Medikamentenschrank auszutauschen.

Die Windpocken sind weiterhin eine bedeutende Erkrankung für Kinder und Jugendliche. Allein in der letzten Woche sind in Baden-Württemberg 100 Fälle gemeldet worden. Und wie das bei so extrem ansteckenden Krankheiten so ist, sind die Fälle gehäuft: in den Regionen Heidelberg, Freiburg und Lörrach. Gar nicht betroffen – das ist die wunderbare Kehrseite dieser Medaille – sind Konstanz, Freudenstadt und Böblingen. Was die Windpocken auszeichnet, können Sie hier nochmal nachlesen.

Häufiger kommen natürlich die Atemwegserkrankungen vor. Zumeist sind es Racheninfekte (Pharyngitis), deutlich seltener Krupphusten oder obstruktive Bronchitis. Bei den Racheninfekten reichen oft Bonbons gegen den Reizhusten, wenn Kinder alt genug sind. Bei den Kleinkindern lindert ein Löffel Honig. Allen hilft, wenn es in der Wohnung nicht allzu warm ist: 20 bis 22 Grad lassen noch eine befriedigende Menge Feuchtigkeit in der Luft. Nebenbei spart nicht nur der Schwabe Heizkosten – und schont sogar die Umwelt.

Manche Kinder sind regional mit Halsschmerzen, geröteten Augen und leichtem Durchfall erkrankt. Das würde zu einer Erkrankung mit Adenoviren passen. Da diese häufig recht ansteckend sind, sollte in den ersten Tagen der Kontakt zu sehr kleinen Kindern oder gefährdeten Kindern (z. B. mit Herzfehler) gemieden werden.

Was geht in der Welt rum? In den USA ist das DengueFieber inzwischen auch angekommen. In Florida sind in diesem Jahr 9 Personen daran erkrankt. Besonders betroffen ist die Region um Miami. Mückenschutz ist die wichtigste Maßnahme.

Was geht rum? 12. Oktober 2019

Noch werden Kinder und Jugendliche von wenigen Infekten geplagt. Die häufigsten sind Racheninfekte mit trockenem Husten, manchmal begleitet von leichtem Fieber.

Aber es zeigen sich auch die ersten Herbstboten: Erkrankungen an Krupphusten. Diese Infektion betrifft eine Entzündung etwas unterhalb der Stimmbänder. Dadurch kommt es zu einer mehr oder weniger deutlichen Behinderung der Einatmung sowie einer Heiserkeit. Weitere Details zum Krupphusten, der vorwiegend im Herbst und Frühling auftritt, können Sie hier finden.

Was geht in der Welt rum? In Europa werden immer mehr Infektionen am WestNilFieber bekannt. Vor zwei Wochen kam es zur ersten Erkrankung überhaupt in Deutschland. Länder im Mittelmeerraum sind seit Jahren betroffen. Griechenland hat inzwischen bereits 10 Jahre mit dem Virus zu kämpfen. In diesem Jahr sind bislang 215 Menschen erkrankt, von denen 27 verstarben. Mückenschutz ist die einzige vorbeugende Maßnahme.

Was geht rum? 05. Oktober 2019

Erstmal eine gute Nachricht. Die Pollenallergien sind weg. Auch vor Wespenstichen braucht man sich kaum zu sorgen. Die Zecken frieren und bewegen sich nicht mehr. Ganz einfach: es ist kalt und nass, die Natur legt eine Ruhepause ein. Und den Vögel wird’s auch zu einsam, die ziehen in Scharen in den Süden.

Für uns alle – besonders aber für die Kinder – ist das durchaus eine schöne Zeit. Bunte Blätter können sie sammeln, Bilder gestalten. Oder einen Drachen basteln und fliegen lassen. Aber eins muss schon sein: Anders als die meisten Erwachsenen und Hunde, muss man hinterm Ofen hervorkommen und sich rauswagen. Dann ist so viel zu erleben.

Die zweite gute Nachricht ist: Auch die Krankheiten sind noch im Ruhemodus. Es gibt weiterhin die Erkrankungen der letzten Wochen, allen voran: die Gastroenteritis – Magen-Darm-Grippe. Und wie immer gibt es auch einzelne Atemwegsinfektionen. Aber eben keine Welle. Leider können Eltern ihre Kinder vor beidem nicht effektiv schützen.

Was geht in der Welt rum? In der Stadt Dire Dawa, im Osten von Äthiopien kam es in den vergangenen zwei Monaten zu einem Ausbruch von Chikungunya, von dem bislang mehr als 46.000 Menschen betroffen sind. Diese Virusinfektion wird durch Mücken übertragen. Nur ein konsequenter Mückenschutz kann die sehr schmerzhafte Infektion verhindern.