Schlagwort: Allergie

Nationaler Penicillin-Allergie-Tag in den USA

Täglich haben wir mehrere Gedenktage, an die wir nie denken, weil wir sie nicht bemerken. Neben dem Wolkenkratzertag – ja den gibt es wirklich, nämlich am 03. September – haben wir am 28. September sowohl den internationalen Welt-Tollwut-Tag und den nationalen Penicillin-Allergie-Tag in den USA.

Was soll denn das? Dieser Penicillin-Allergie-Tag wurde eingerichtet, um die echten Allergiker*innen gegen Penicillin von den vermeintlichen zu trennen. Das soll wichtig sein? Ja, das kann sogar lebensrettend sein. Fragen Sie mal in Ihrem Freundeskreis. Ich bin sicher, Sie werden 1 oder 2 Personen finden, die gegen Penicillin „allergisch“ sind. Vielleicht haben sie sogar einen Allergieausweis.

In Wahrheit haben aber in den USA 90 bis 95% aller vermeintlichen Penicillinallergiker gar keine aktuelle Allergie. In Deutschland ist die Rate vergleichbar. Und das ahnen und unterstellen viele Ärzte. Wenn sie also ein Penicillin (oder ein Penicillin ähnliches Antibiotikum) einsetzen, gehen sie davon aus, dass die genannte Diagnose ja meistens doch nicht stimmt. Meistens. Aber eben nicht immer! Kommt es also dazu, dass ein echter Penicillin-Allergiker dringend ein Antibiotikum braucht – beispielsweise bei einer eitrigen Hirnhautentzündung – und der Allergieausweis nicht auffindbar ist, kann das fatale Folgen haben. Wenn der behandelnde Arzt denkt, eine Allergie wird schon nicht vorliegen und das Penicillin verabreicht, ist das schrecklich und für diesen Patienten oft tödlich.

Gerade bei solchen schwerwiegenden Diagnosen muss darauf geachtet werden, dass sie stimmen. Dazu gibt es Allergolog*innen. Diese sollten immer eingeschaltet werden, wenn es um die Frage einer Allergiediagnose geht, die mehr beinhaltet als einen lästigen Heuschnupfen.

Und dazu ruft der Penicillin-Allergie-Tag in den USA auf. Leider nicht in Deutschland, obwohl bei uns vermutlich das gleiche Problem vorliegt.

Was geht rum? 16. Juni 2018

Regen und Kälte haben den Hochsommer Mitte der Woche ausgebremst. Zum Wochenende werden die frisch gebildeten Pollen der Gräser wieder in die Lüfte entlassen und setzen den Allergikern im Südwesten erneut zu. Alles nichts Neues für die Betroffenen, sie haben sich auf die Situation eingestellt. Neu sind die Wegerichpollen, die sich in zunehmendem Maße mit ausbreiten.

Und gibt es Infekte? Nach einer sehr ruhigen ersten Juniwoche sind inzwischen wieder einige Magen-Darm-Infektionen aufgetreten. Daneben gibt es – wie oft um die Jahreszeit – vermehrte Erkrankungen an Herpangina. Auch die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat sich zurückgemeldet. Sie dürfte aber nach der letztjährigen Welle auf eine kräftige Immunität bei den meisten Kindern im Südwesten treffen. Insofern ist nicht mit einem bedeutsamen Anstieg dieser Erkrankung zu rechnen.

Was geht in der Welt rum? In Südafrika ist eine Zunahme an Tollwut in diesem Jahr zu beobachten. Betroffen sind die Provinzen KwaZulu-Natal und Eastern Cape, wo insgesamt acht Personen inzwischen verstorben sind. Alle Infektionen traten nach Hundebissen auf. Die Problematik von Tollwut stellt sich in vielen Ländern. Deswegen sollten alle Reisenden mindestens 3 Wochen vor Abreise in den Urlaub mit einem erfahrenen Reise- oder Tropenmediziner/in abklären, ob vielleicht eine Impfung gegen Tollwut sinnvoll ist.

Was geht rum? 09. Juni 2018

Der Hochsommer zeigt sich seit langem mit schwülem Wetter. Da hilft es auch nicht, dass er sich bis zur Sonnenwende noch Frühling nennt. Kinder haben weniger Möglichkeiten Hitze abzuführen, sie können nur eingeschränkt schwitzen. Es bleibt also wichtig, sie von drückender Hitze wegzuhalten (z.B. Schatten aufsuchen), sich über die Mittagszeit in kühleren Wohnräumen aufzuhalten und ausreichend Getränke anzubieten. Und natürlich ist jede Dusche gut, das Schwimmbad lädt ein.

Infektionen gehen im Moment fast keine rum. Einzelne Durchfallserkrankungen traten in der letzten Woche auf. Passend zum Wetter werden weiterhin viele Kindern und Jugendliche von Zecken gebissen.

In der letzten Woche haben wir von den ansteigenden Infektionen mit Masern berichtet. Inzwischen ist klar, dass auch im Kreis Sigmaringen 3 Kinder an Masern erkrankt sind.

Neues von den Pollen? Nein. Die Gräser schicken ihre Pollen unvermindert durch die Lüfte. Allergiker haben sich in den meisten Fällen darauf eingestellt. Vorsicht ist auch beim Fahrtwind geboten, der die Pollen in höherer Konzentration auf die Schleimhäute bugsiert.

Was geht in der Welt rum? Auf den Seychellen – ein beliebtes Ziel vieler Deutscher – ist es zu einem Ausbruch des Dengue-Fiebers gekommen. In den letzten 6 Wochen sind weit über 5000 Menschen von der Infektionskrankheit befallen worden, die durch tagaktive Mücken übertragen wird. Wichtigste Maßnahme ist ein effektiver Mückenschutz tagsüber. Das klappt am besten mit dem Inhaltsstoff DEET. Besonders betroffen sind die Inseln Mahe, Praslin und La Digue.

Was geht rum? 02. Juni 2018

Der Hochsommer kam in diesem Jahr schon im Mai (wärmster Mai seit 1889). Mit ihm sind die Allergien – ganz vorne die gegen die Gräserpollen – auf einem Höhepunkt. Der hohe Pollenflug wird am Wochenende nach dem Regen wieder Fahrt aufnehmen. Wenn das Wetter weiterhin fast tropisch bleibt, werden uns die Pollenbelastungen noch eine Weile erhalten bleiben.

Das Landesgesundheitsamt meldet, dass verstärkt Masern in Baden-Württemberg auftreten. Bis Mitte Mai waren es 54 Erkrankungen, darunter 36 Kinder. In Köln beobachtet man ebenfalls Mai einen regionalen Ausbruch mit bislang 68 Erkrankungen. Leider ist vielen Menschen die Brutalität dieser Kinderkrankheit nicht klar. Immerhin kommt auf etwa 1000 Erkrankungen ein Todesfall. Die Zahl der Komplikationen an verschiedenen Organen ist noch weitaus höher. Wohl dem, der aus dieser Krankheit heil rauskommt. Impfen ist die zentrale Vorbeugung.

Natürlich gibt es viele weitere Infektionen. Allen voran eine Bindehautentzündung, die viele Kinder betrifft und nach wenigen Tagen abheilt. Eine antibiotische Therapie mit Augentropfen ist nur in Einzelfällen sinnvoll. In aller Regel handelt es sich um einen „Schnupfen der Augen“. Der ist durchaus ansteckend (wie ein Schnupfen ja auch) aber doch ungefährlich. Daneben treten auch verschiedene Hautausschläge wie der sog. Stropholus infantum auf. Hier ist eine Klärung beim Arzt sinnvoll, wenn der Ausschlag Juckreiz hervorruft, mit weiteren Beschwerden wie Fieber verknüpft ist oder einige Tage anhält.

Was geht in der Welt rum? Nördlich von Denver (Weld county und Larimer county)  in den USA wurde beobachtet, dass mehr Stinktiere und Fledermäuse als üblich von Tollwut befallen sind. Menschen sind bislang nicht erkrankt. Diese Information von den amerikanischen Gesundheitsbehörden kann aber ein zarter Hinweis sein, dass bei Kontakt mit fremden Tieren manchmal Vorsicht geboten ist.

Neue Wege in der Therapie von Nahrungsmittelallergien

Allergien gegenüber Nahrungsmitteln sind für Betroffene nicht nur lästig sondern vielfach auch gefährlich. Mit der Allergenverordnung (Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV)) hat sich der Alltag für allergische Kinder und Jugendliche – und deren Eltern ! – zum Besseren gewendet.

Abbildung 1. Prof. Dr. Hugh Sampson, New York.

Eine effektive Therapie einer Nahrungsmittelallergie ist aber immer noch ein Traum. Eine Forschergruppe um den weltweit anerkannten Experten Hugh Sampson aus New York hat einen weiteren Schritt gewagt. Sie untersuchten, ob ein Epikutan-Pflaster mit einer gewissen Menge an Erdnuss-Allergen zu einer höheren Toleranz für verzehrte Erdnüsse bei bekannten Erdnuss-Allergikern bringen würde. Sie untersuchten 221 Personen im Alter von 6-55 Jahren, die in vier Gruppen aufgeteilt entweder 50, 100 oder 250µg Erdnusseiweiß oder Placebo als Pflaster auf die Haut geklebt bekamen. Diese „Pflastertherapie“ wurde ein Jahr lang durchgeführt.

Es zeigte sich dass besonders Kinder im Alter von 6-11 Jahren positiv auf die Therapie ansprachen. Sie vertrugen zu über 50% nach einem Jahr Therapie entweder mehr als die 10-fache Allergendosis oder mehr als 1 Gramm Erdnussallergen. Dieser Effekt war bei Jugendlichen und Erwachsenen nicht nachweisbar.

Prof. Dr. Sampson – wie immer bescheiden zurückhaltend – fasst zusammen: „Wir fangen  gerade an die Bedeutung des Immunsystems der Haut zu ….. zu verstehen“. Schauen wir mal, ob sich dieser Weg als sinnvoll herausstellt und wir Nahrungsmittellallergien mit einem Pflaster behandeln können.

Was geht rum? 19. Mai 2018

Pfingsten. Langes Wochenende. Zeit, die Natur mit ihrem kräftigen Grün und den herrlichen Düften nach dem Regen zu genießen.

In der letzten Woche sind die Pollen durch die vielen Schauer weggewaschen worden. Das betrifft im Besonderen die Gräserpollen. Jetzt, bei leicht höheren Temperaturen und Sonnenschein beginnen sie erneut ihren Flug aufzunehmen. Es ist also wieder sinnvoll, von Allergien betroffene Schleimhäute zu schützen (zum Beispiel mit einer Sonnenbrille besonders bei Fahrtwind oder abendlichem Abwaschen der Pollen am Körper durch Duschen). Diese allergieauslösenden Pollen sind für das Auge nicht erkennbar. Die sichtbaren gelben Pollen der Nadelbäume sind inzwischen weggeschwemmt worden. Sie haben die Landschaft verfärbt, aber nahezu keine allergischen Probleme verursacht.

Infekte verharren für Kinder und Jugendliche glücklicherweise im Südwesten auf einem niedrigen Niveau. Zu beobachten sind weiterhin gehäufte Erkrankungen an Bindehautentzündungen sowie akute Verschlechterungen bei Kindern und Jugendlichen, die an Asthma bronchiale erkrankt sind.

Bedeutsamer als die Infekte ist bald der Faktor „schönes Wetter„. Das führt zu Sonnenbränden, zu Unfällen beim Grillen und allergischen Problemen. Und natürlich zu munteren Zecken, die darauf warten, Menschen um etwas Blut zu erleichtern und nebenbei Krankheiten weiterzugeben.

Und was geht in der Welt rum? In den Medien werden besonders die drei Fälle von Ebola-Fieber in der DR Kongo erwähnt, was für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg im Moment ohne Bedeutung ist. Wichtiger ist für sie vielleicht, dass es Ausbrüche von Hepatitis A in den USA (Salt Lake und Utah County) gibt. Es gibt eine hochwirksame und gut verträgliche Impfung für USA-Reisende und Austauschschüler, die oftmals auch von den Krankenkassen übernommen wird.

Dicke Luft

Der Dieselskandal ist seit einem Jahr ein Top-Thema. Der eigentliche Skandal ist aber, dass Dieselfahrzeuge über die letzten Jahrzehnte steuerlich gefördert wurden. Dabei war längst bekannt was der Dieselmotor anrichten kann.

Zum Beispiel Pollenallergie in Japan. Dort wurde bereits 1986 die erste wissenschaftliche Arbeit von M. Muranaka und Kollegen zum Thema Dieselpartikel und Allergie im angesehenen Journal of Allergy and Clinical Immunology (JACI) veröffentlicht. Diese bezog sich auf Untersuchungen an Mäusen. Eine zweite Publikation ein Jahr später von der gleichen Forschergruppe erhärtete nochmals im Tierversuch das Risiko. Sie folgerten, dass diese Daten wohl auch für Menschen bedeutsam seien.

Abbildung 1. Darstellung der IgE-Produktion von reinen B-Zellen in Anwesenheit von IL-4 plus CD40-Zellen Bezug auf Umgebungsbedingungen mit oder ohne PAH-DEP (DEP: Diesel exhaust particle). Foto: JACI, 1995

Takenaka und Mitarbeiter veröffentlichten schließlich 1995 die im Experiment nachgewiesenen Effekte am Menschen. Diese betreffen Dieselpartikel bzw. polyaromatische Hydrocarbone (PAHs = PAK: polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) aus den Dieselabgasen im Bereich der menschlichen Atemwege (siehe Abbildung 1).

Namhafte Allergologen und Immunologen haben also schon vor 23 Jahren schlüssig belegt, dass Dieselabgase negative Auswirkungen auf die Atemwege des Menschen haben. Über diese 23 Jahre lief die steuerliche Förderung der Dieselfahrzeuge in Deutschland munter weiter. Es bleibt der Eindruck, dass nichts unternommen wurde, um die Situation in über 2 Jahrzehnten zu verbessern.

Der Dieselmotor bleibt trotz allem eine gute Erfindung. Ein Vierteljahrhundert jedoch ungenutzt verstreichen zu lassen und nichts zu unternehmen, um den Abgasausstoß zu verringern ist erschreckend. Da beruhigt es auch nicht, dass heute alle alles besser wissen.

Abbildung 2. Luftqualität in Baden-Württemberg. Im Kästchen oben die aktuellen Daten von Reutlingen. Die weiteren Messstellen sind markiert, wobei die Farbe grün gute Werte anzeigt. Um Sigmaringen gibt es über weite Gebiete keine Messdaten. Foto: aqicn.org/map/stuttgart/de/

Immerhin. Die Gesellschaft ist etwas lernfähig. In Berlin gibt es eine Informationsseite, die den Menschen in der Hauptstadt zeigt, was so in der Luft liegt. Für Baden-Württemberg gibt es ebenfalls Daten (siehe Abbildung 2), die kontinuierlich gemessen und im Internet abrufbar sind. Ein erster  Anfang zur Transparenz ist also gemacht.

Was geht rum? 28. April 2018

Jahreszeitlich bedingt treten weiterhin wenig Infekte auf. Die Art der Infektionen betrifft alle Organe vom Magen-Darm-Trakt bis hin zu den Atemwegen. Weiterhin ist kein eindeutiger Trend auszumachen. Gut so.

Die sehr flugfähigen Pollen der Birke sind zusammen mit anderen (Esche, Pappel) noch immer aktiv. Sie sollen bis zu 700 Kilometer zurücklegen können. Damit mag die Birke des Nachbarn ärgerlich sein. Medizinisch bedeutsam ist sie kaum. In Kürze ist mit Belastungen durch die Pollen der Gräser zu rechnen. Betroffenen Allergikern sei die baldige Vorsorge an Herz gelegt.

Bleiben wir bei den Allergien. Die Blüten freuen sich auf den Besuch der Bienen – oben ein Bild aus dem März, als sie sich noch mit dem Heidekraut begnügen mussten. Bienengiftallergiker benötigen im Notfall einen Adrenalin-Injektor. Ist der vom letzten Jahr noch funktionstüchtig?

Was geht in der Welt rum? Seit einem halben Jahr breiten sich in Serbien die Masern aus. Bisher wurden knapp 5000 Erkrankungen erfasst, darunter 13 Todesfälle. Alle Menschen, die Serbien in den kommenden Monaten besuchen, sollten auf einen ausreichenden Impfschutz achten. Kinder und Jugendliche mit 2 MMR(V)-Impfungen gelten als gut geschützt.

Was geht rum? 21. April 2018

Endlich ist der Frühsommer da. Mit ihm finden auch die Zecken wieder Freude am wandern und somit an uns Menschen – besonders an Kindern. Ab sofort sollten Kinder jeden Abend auf Zecken hin untersucht werden: in der Achsel, hinter den Ohren, im Nabel und in der Genitalregion sollte speziell nachgeschaut werden. Trotzdem keine Angst vor Feld und Wiesen. Sie bereiten allen Kindern viel Spaß. Das Risiko der Zecken ist in aller Regel gut beherrschbar.

Kinder erkranken weiterhin an Infekten, ohne dass ein spezieller Trend auszumachen wäre. Bedenkt man die Heftigkeit der Influenza noch vor vier Wochen, so sind die Infektionskrankheiten betreffend paradiesische Tage gekommen. Wenn nicht ……..

….. mit den Birkenpollen die erste Allergiewelle über so viele Schleimhäute ziehen würde. In aller Regel ist davon auszugehen, dass die betroffenen Kinder und Jugendliche bis Mai Beschwerden haben werden. In den Bergen bleibt die Belastung etwas schwächer.

Und was geht in der Welt rum? In Indonesien gibt es viele Alkoholvergiftungen. Dabei wird illegaler Alkohol konsumiert, der sehr billig angeboten wird und dann auch bedeutende Mengen des giftigen Methanols enthalten kann. Daran sind in den letzten Wochen bereits über 80 Menschen verstorben. Sicher kein Risiko für Kinder, aber Erwachsene müssen aufpassen, wie weit sie sich auf ein fremdes Land einlassen. Nicht nur in Indonesien.

Was geht rum? 14. April 2018

Das traumhafte Frühlingswetter hat vieles verändert. Die Menschen genossen in der letzten Woche die Mischung aus mildem Windchen und Sonne. Einige vergaßen dabei die Stärke der UV-Strahlung. Ihnen sei ein Beitrag des praxisblättle nochmals ans Herz gelegt. Mit einigen dieser Hinweise kann ein Sonnenbrand leicht verhindert werden. Dieser stört nicht nur die Lebenslust an den wunderbaren Frühlingstagen, sondern auch die langfristige Gesundheit.

Die Pollen wollen sich wieder in den Lüften tollen. Mittlerweile haben sich die Birkenpollen in unsere Lüfte begeben und erreichen ihre Allergiker. Vom bekannten allergischen Schnupfen bis zu den weniger bekannten Ausschlägen auf der Haut (die der Luft ausgesetzt ist) haben sie den Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zugesetzt. Viele Betroffene dürften sich mit Medikementen eingedeckt haben. Eine Sonnenbrille tagsüber und eine Dusche am Abend könnten ergänzend hilfreich sein.

Infekte? Gibts auch noch. Besonders als MagenDarmInfektion aber auch als Bronchitis. Aber inzwischen deutlich weniger als noch vor einem Monat.

Was geht in der Welt rum? Die Gesundheitsbehörden in den USA berichten von schwerwiegenden Darmerkrankungen mit Shiga-Toxin bildenden E.coliBakterien. Betroffen sind sieben Bundesstaaten, besonders New Jersey. In Thailand wird man dieser Tage nicht nur im Meer oder Pool nass. Dort wird das Neujahrsfest (Songkran) fat benfroh gefeiert. Und jeder versucht – so ist es Tradition- andere Menschen mit viel Wasserduschen gut in das neue Jahr 2561 zu bringen. Bei der Hitze nicht unangenehm und ziemlich ungefährlich.