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App – zum giftfreien Einkaufen

Unsere Umwelt ist schon heute sehr belastet. Das ist den meisten Menschen klar, sofern man chronische Leugner – wie Donald Trump – mal außen vorlässt. Schwieriger wird’s schon, dieses Wissen über die unterschiedlichen Umweltgifte im Alltag auch praktisch umzusetzen.

Dazu ist die neue App des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) eine große Hilfe.

Jetzt bleibt nur noch die schwierigste Aufgabe: Das ganze halbwegs konsequent im Alltag umzusetzen. Nicht wie Al Gore, früherer Vizepräsident der USA und Friedensnobelpreisträger, der diesen Preis im Wesentlichen für sein „Umwelt-Engagement“ bekam. Er verbrauchte für sich und seine Frau im Jahr 2006 – ein Jahr vor Verleihung des Friedensnobelpreises – etwa 221.000 kWh Strom für sein Haus und den Pool (Durchschnittswert für die USA liegt bei 10,656 kWh). In Deutschland wird für den Jahresstromverbrauch eines Zwei- bis Drei-Personen-Haushaltes ein Wert von 3500 kWh angesetzt.

Also, versuchen wir es besser zu machen. Mit dieser App als Hilfe. Für unsere Kinder.

Eine App für Pollen-Allergiker

Mit dem Frühlingsbeginn in dieser Woche werden in Baden-Württemberg täglich mehr Menschen von Pollenallergie geplagt. Je nach Höhenlage sind entweder die Birkenpollen (eher in mittlerern Lagen) oder gar schon die Gräserpollen (Oberrhein) bedeutsam vertreten.

Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde in Zusammenarbeit mit der WHO die ARIA-Initiative von Experten ins Leben gerufen: Allergic Rhinitis and Its Impact on Asthma (ARIA) befasst sich seither wissenschaftlich mit dem allergischen Schnupfen und seinen Auswirkungen auf das Asthma. Die internationalen Experten von ARIA haben über die letzten Jahrzehnte viele Schritte in der weltweiten Harmonisierung von Diagnostik und Therapie von Allergien in die Wege geleitet.

Rechtzeitig sind nun im März 2019 im Journal of Allergy and Clinical Immunology (JACI) die neuen Schritte der ARIA  (Phase 4) veröffentlicht worden. Darin wird auch eine neue App vorgestellt, die über die letzten Jahre entwickelt in in einem Pilotversuch getestet wurde.

Wo gibt es mehr Informationen über die App? Allergy Diary

Abbildung 1: Allergy Diary App. Foto: allergydiary.com

Die anonymisierte App kann momentan in 23 Ländern (16 EU-Länder, Schweiz, Türkei, Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Mexiko) in 17 Sprachen genutzt werden. Bislang sind Informationen zum Asthma noch nicht implementiert. Dies ist aber geplant. Ein wichtiges Tool für alle Allergiker – gerade auch für Jugendliche, die mit dieser App mehr Informationen über ihre Allergie sammeln können. Damit kann der Allergologe später eine gezieltere Therapie ansetzen.

TIPP: Smartphone-App für Vergiftungsunfälle

Vergiftungen kommen bei Kindern zum Glück seltener vor als noch vor 10 Jahren. Aber dennoch: Jeder Vergiftungsunfall ist zunächst ein Notfall, löst Angst, Unsicherheit und oft Hektik aus.

Und diese Vergiftungsunfälle treten fast häufig in freier Natur auf. Da sind App’s auf den Smartphones eine große Hilfe. Als Eltern können Sie sich hierüber schnell und neutral
informieren.

Vergiftungsunfälle bei Kindern“ vom BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung)

Am besten, die App sofort herunterladen und einige Notfälle mal nachsehen. Dann sind Sie im echten Notfall sicher, auch mit der App schnell umgehen zu können. Aufgeführt sind Informationen zu Chemikalien, Medikamenten, Pflanzen und Pilzen.

Und übers Telefon: Vergiftungszentrale Freiburg anrufen: 0761 19240 (24h-Service)

TIPP Lesestart – App

Lesen ist ein entscheidender Meilenstein für die Entwicklung von Menschen – ob jung oder alt. Viele Kinder werden schon früh neugierig. Gelangweilt im Auto sehen sie die Buchstabenfolgen E X I T oder S T O P und bemerken, dass solche Zeichen eine Bedeutung für uns Erwachsene haben. Sie fragen nach, und lesen das erste Wort. Mit dem Lesen erwacht neues Interesse und die Sprache entwickelt sich schnell weiter.

Abbildung 1. APP Lesestart

Die STIFTUNG LESEN und das Bundesministerium für Bildung und Forschung haben vor vielen Jahren eine Kampagne gestartet mit dem Ziel Eltern zu unterstützen, ihre Kinder ans Lesen heranzuführen. Dabei spielen auch digitale Formate eine Rolle, wie verschiedene APPs, mit denen Kinder der Zugang zum Lesen erleichtert wird. Wir finden: das ist eine prima Sache!

Eine gute Hilfe für alle Eltern. Diese steht übrigens auch in Englisch, Polnisch, Türkisch und Russisch zur Verfügung.