Schlagwort: Eberesche

Vogelbeere – rote Verführung

Die Vogelbeere wird oft als giftig angesehen. Das stimmt in den meisten Fällen nicht. Nur in sehr großen Mengen kann sie Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Im Moment präsentiert sie sich an vielen Stellen in der Natur mit ihren apfelförmigen kleinen Beeren, die in engen Trauben zusammenhängen.

Die Beeren sind beliebte Nahrung für Insekten und Vögel, daher die Bezeichnung Vogelbeere. Naturmenschen nennen sie eher EberescheSorbus aucuparia). Da sie sehr weit verbreitet ist, auch in höheren Lagen wächst und in Bezug auf Böden sehr bescheiden ist gibt es noch zahlreiche weitere Namen.

Abbildung 1. Apfelförmige Vogelbeeren der Ebersche mit den typischen Blättern

Pflanze

Die Eberesche ist ein bis zu 15 Meter hoher Baum, dessen unpaarig gefiederte Blätter maximal 20 cm lang werden. Die scharlachroten Früchte enthalten in der Regel 3 rötliche Kerne.

Giftige Inhaltsstoffe

Die frischen Beeren sind schwach giftig. Nach dem Abkochen ist der Gehalt an Parasorbinsäure soweit vermindert, dass bedenklichen Beschwerden nicht möglich sind.

Kritische Dosis und Symptome

Erst bei Einnahme erheblicher Mengen an Beeren kann es zu Übelkeit, Erbrechen ausgelöst durch die Parasorbinsäure.

Auch wenn die Vogelbeere durch ihre leuchtenden Früchte Aufmerksamkeit bei Kindern auslösen kann, lassen diese wegen des uninteressanten Geschmacks bald von den Beeren ab. Die Vogelbeere speilt als Giftpflanze bei Kindern fast keine Rolle.