Schlagwort: Verwechselung

Giftpflanzen: Maiglöckchen

Im Frühjahr laden uns die Farben vieler Pflanzen ein. Nur wenige davon sind aber hochgiftig. Dazu zählen die Maiglöckchen (Convallaria majalis).

Alle Bestandteile des Maiglöckchens enthalten in unterschiedlichen Konzentrationen herzwirksame Glykoside. Glücklicherweise werden sie nach Aufnahme über den Mund jedoch nur in geringen Mengen ins Blut aufgenommen.

Symptome

Übelkeit, Erbrechen, ggf. Herzrhythmusstörungen

Vorsicht

Bärlauch am Waldesrand. Foto: ptw

Die Blätter des Maiglöckchens können durch unerfahrene Menschen mit denen des Bärlauchs verwechselt werden. Letzterer hat ähnlich geformte Blätter, die jedoch deutlich weicher sind und – wenn man sie zwischen den Fingern reibt – knoblauchähnlich riechen. Der Bärlauch bereichert unsere Küche und ist wie die Maiglöckchen an Waldlichtungen zu finden. Der Bärlauch ist als junge Pflanze völlig ungiftig – und sehr schmackhaft

Therapie

Zunächst Notruf 0761 19244 wählen. Keine eigenmächtige Therapie

Kindernamen und Tiernamen: die Unterschiede schwinden

In der kinderärztlichen Praxis lassen sich die Trends bei der Namensgebung sehr leicht feststellen. Gelegentlich kann es dann vorkommen, dass in den Patientendaten ein Name für sieben verschiedene Kinder herhalten muss. Das ist tatsächlich meistens Müller in Kombination mit dem aktuell beliebtesten Vornamen. Das Lieschen hat aber als Vorname schon längst ausgedient.

Im letzten Jahr waren Emma (mit 2.04%) bei den Mädchen und Ben (mit 2.01%) bei den Jungen die beliebtesten Namen.

Auf dem Spielplatz kann’s aber kompliziert werden. Da können den Eltern schon mal sabbernde Vierbeiner statt ihrer Kinder entgegenkommen, wenn sie „Emma, komm her!“ rufen. Denn Emma ist bei den Mädchennamen zwar auf Platz eins, bei den Hündinnen aber immerhin auch auf Platz 5. Bei Mia (Platz 2 bei Mädchen) könnte eine Katze angeschlichen kommen, für die liegt dieser Name an fünfter Stelle.

Bei den Jungens ist’s ähnlich. Hier führen Felix (bei Katzen Platz 3) und Max (bei Hunden Platz 10) zu Verwechselungen.

Früher mussten andere Namen wie Muschi, Mausi, Mohrle, Pussy für die Tiere herhalten. Deren Inhalt hat sich geändert, keiner würde solch ein Wort ohne Gesichtsröte in der Öffentlichkeit rufen. Die Tiernamen haben sich also den Namen der Kinder in dem Maße angenähert, wie sie auch von den Menschen eingeschätzt werden. Immerhin bezeichnen 90% der Familien das Haustier als „vollwertiges Familienmitglied„.

Wie sagen Tierärzte so treffend: „Das letzte Kind hat Fell“